Analyseinhalt Rentabilitätsansatz  
CHECK hat die Rentabilitätsansätze von 53 Solarparkangeboten der letzten 9 Jahre verglichen. Wie soll sich laut Plan das in den Fonds eingesetzte Eigenkapital rentieren? Die zum Vergleich herangezogenen Angebote werden auf der 2. Seite dieser Analyse gelistet. In den Angeboten sind drei Gruppen enthalten: 1. Gruppe: Solarbeteiligungen, die über einen operativen Cash-Flow aus Solarerträgen verfügen und bereits ausschütten bzw. kurzfristig ausschütten werden. 2. Gruppe: Solarbeteiligungen, die konzeptionell weitgehend realisierungsreif sind, aber deren Cash Flows aus Solarerträgen frühestens 2010 zu erwarten sind. Ausschüttungen oft erst 2011. 3. Gruppe: Blind Pools, die erst wenige oder noch kein konkretes Projekt akquiriert haben, jedoch aller Voraussicht nach 2010 investiert sein werden. Sowie uns Projektdaten dieser Parks mitgeteilt werden und der Realisierungsgrad aus unserer Sicht mindestens 75 % erreicht, nehmen wir ihn auf, vorher nicht. Integrierte Darstellung: Zu berücksichtigen ist, dass sich die Fondsstrukturen unterscheiden: Anteilserwerb an bestehenden Parks/Übernahme bestehender Parks/Neuentwicklung von Solarparks/Parks jeweils im In- oder Ausland. Der Investitionsgegenstand weist gleichwohl ähnliche Strukturen auf: fest/nachgeführt/ (mono-,poly-)kristallin/Dach/Freiland. Allen gemeinsam ist die wirtschaftliche Relation zwischen Einstrahlung, kWp-Preis, Einspeisevergütung und Einspeisedauer, abgesichert nach den Einspeiseregeln der Zielländer. Dort - bei der relativen Wirtschaftlichkeit einerseits und der absoluten Ertragskraft andererseits - setzen wir mit unserem Vergleich an. Unterschiede wie die Konstruktion unterschiedlicher Laufzeiten mit Exitoptionen und Restwertannahmen passen wir durch Diskontierung der Cash Flows an, damit ein möglichst realistisches Bild entsteht. Marketingstrategische Fondsmerkmale sind zwar für die Vertriebszielgruppen bedeutsam, für die Gewichtung der operativen Ertragskraft jedoch nachrangig. Bei Exitoptionen/Ausstiegsszenarien müsste beispielhaft das Umfeld künftiger Märkte antizipiert werden, damit eine Werttaxe der Anlagen nach 10, 15 Jahren vorgenommen und die Exitwerte plausibilisiert werden können. Eine weitere Variable dieser Szenarien ist das dann zu erwartende (möglicherweise attraktivere) Investmentumfeld. Daher passen wir diese Szenarien dem "Klassiker" an und berechnen die Parks so, als würden ihre Ausschüttungen auf die gesamte Einspeiselaufzeit verteilt werden.