Analyseinhalt

Resümee
 
Gegenüber dem klassischen Immobilienfondsmuster "Halten und Verwalten" verfolgen Opportunity-/Handelsfonds ein aktives Immobilienmanagement (Wertaufbesserung, Verwaltungseffizienz, Kostenoptimierung, Mieteroptimierung, Ausmietung, professionelles Objektmarketing). Der Managementinput ist bei Immobilienobjekten dieses Typs systemgemäß hoch und die Einbeziehung der Investoren in alle wesentlichen Entscheidungen (Mittelverwendungskontrolle/Transparenz) eine zusätzliche Herausforderung an das Management. Das Management muss sich daran gewöhnen, alle Fondsentscheidungen jederzeit so zu treffen, dass sie den kritischen Fragen und Einwänden zahlreicher Gesellschafter Stand halten.

Diese systemgemäß geförderte Disziplin wirkt wie ein dauerhaftes Vertrauenscontrolling und hat aus unserer Sicht auch eine heilsame Wirkung auf die Arbeitsstruktur des Managements.  Diesen Anspruch sehen wir bei wenigen Anbietern umfassend realisiert. Das Bewusstsein, Anleger-  und Vertriebsvertrauen verdienen zu müssen, hat einen positiven Einfluss auf das Performancepotenzial. Hinzu kommt die Verantwortungskomponente auf Seiten des Anlegers, dem bewusst werden kann, dass er eine unternehmerische Beteiligung mit dem Zweck gezeichnet hat, unternehmerische Entscheidungen aktiv mit zu treffen.